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Case Study · Target Operating Model · Markenartikel

Neues Target-Operating-Modell für Consumer Goods Social Team

Die Kanäle eines europäischen Consumer-Goods-Herstellers wuchsen schneller, als sein Social-Team Inhalte liefern konnte. Wir verbinden die Leistung jedes Kanals mit seinen Abläufen und den Anforderungen je Position und entwickeln daraus ein Operating Model, mit dem dieselbe Mannschaft mehr veröffentlicht.

Ausgangslage

Die Kanäle wachsen schneller als die Abläufe des Social-Teams

Die Marke hatte in kurzer Zeit ein eigenes Social-Team aufgebaut, das die Markenkanäle bespielt und Markenbotschafter bei der Produktion begleitet. Die Kanäle verlangten immer mehr aktuelle Inhalte, der Output blieb hinter der Kapazität zurück. Es fehlten feste Abläufe, eine gemeinsame Ablage und eindeutige Zuständigkeiten.

Leitfrage

Wie muss das Team organisiert sein, damit mit derselben Mannschaft mehr Inhalte entstehen, ohne dass die Qualität leidet?

Vorgehen

Wir verbinden die Leistung jedes Kanals mit seinen Abläufen und den Anforderungen je Position

  1. Leistung der Kanäle messen.

    Output und Kennzahlen je Kanal gegen die vorhandene Kapazität stellen, um zu zeigen, wo der Output zurückbleibt.

  2. Abläufe nachzeichnen.

    Content-Prozesse je Kanal mit Übergaben, Freigaben und Auslastung erfassen, um die Engpässe zu lokalisieren.

  3. Anforderungen je Position bestimmen.

    Das gesamte Team interviewen und je Rolle ein Kompetenzprofil ableiten.

  4. Zielvarianten bauen.

    Organigramm und Workflows für Marken- und Botschafterkanäle in zwei Varianten entwerfen, damit die Marke zwischen ausgearbeiteten Modellen entscheiden kann.

  5. Neue Rollen beschreiben.

    Anforderungsprofile für die Stellen formulieren, die das Zielbild braucht.

Methode 1

Output geht zwischen Idee und Kanal an Übergaben, Freigaben und Abstimmung verloren

Diagnose der Effizienzverluste zwischen Idee und VeröffentlichungIdeeKapazitätKanalOutputÜbergabenzwischen GewerkenFreigabenohne EntscheiderAbstimmungim ChatAblageje Marke getrenntKennzahlenohne RückmeldungGemessen über Auslastung je Kanal = Ist-Output ÷ Kapazität und Übergaben je Beitrag bis zur VeröffentlichungExemplarische Darstellung

Die Mannschaft war vorhanden, die Abläufe fehlten. Wo ein Beitrag durch viele Gewerke wandert, Freigaben ohne Entscheider kreisen und Abstimmung im Chat läuft, geht Output zwischen Idee und Kanal verloren. Der Engpass liegt damit in der Organisation der Abläufe. Gemessen wird das über die Auslastung je Kanal und die Zahl der Übergaben je Beitrag.

Methode 2

Zwei Rollen je Kanal halten das Tempo der Content Pieces

Rollenkette im Social-Team, vorher und nachherVORHER, SCHEMATISCH · VIELE ÜBERGABEN JE VIDEOIdeePlanungCreator ASchnittCreator BKanalNACHHER · EINE VERANTWORTUNG JE KANALIdeation-TeamThemen für alle KanälePlatform Owner + Creatorverantworten den Beitrag von Idee bis KanalKanalje Plattform eigener AblaufProduktion nur auf Anfrage
Exemplarische Darstellung

In beiden Zielvarianten verantworten je Kanal ein Platform Owner und ein Creator den Beitrag von der Idee bis zur Veröffentlichung. Verantwortung und Entscheidungsrechte liegen damit je Kanal bei zwei Personen. Die Produktion arbeitet auf Anfrage zu. In der zweiten Variante liefert ein eigenes Ideation-Team Themen für alle Kanäle und wertet aus, was funktioniert.

Rollenverteilung je ProduktionsschrittTrend sehenKanalfit prüfenProduzierenFreigebenAuswertenIdeation-TeamThemen für alle KanälePlatform OwnerStrategie und Zahl je KanalCreatorIdee bis SchnittProduktionVideo und Schnitt als Serviceverantwortetliefert Ideenwirkt mitverantwortetverantwortetauf Anfragegibt freiverantwortetlernt mitverantwortetarbeitet zuExemplarische Darstellung, je Kanal ein eigenes Rollenpaar

Ergebnis

Die Marke wählt zwischen zwei ausgearbeiteten Zielvarianten für mehr Output

Geliefert wurden Kanalanalyse, Prozessanalyse, Auslastungsübersicht, drei Organisationsoptionen und zwei Zielvarianten mit Workflows und Anforderungsprofilen für neue Rollen. Beide Varianten schaffen Platz für mehr Inhalte, ohne die Mannschaft zu vergrößern.

So What?

Abstimmungswege wachsen oft langsamer als die Kanäle.

Der Engpass liegt dann bei Übergaben und Freigaben, die Kapazität ist vorhanden.

Gut geführte Social Channels brauchen zwei Rollen je Kanal.

Platform Owner und Creator tragen den Beitrag, alle anderen arbeiten zu.

Interviews werden zur Führungsmaßnahme, wenn sie auf Maßnahmen zielen.

Dafür braucht es Experten, die die Kanäle selbst kennen.

Kontakt

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mail@zcg.one ↗
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